Sprachlos. Mal wieder.

Was ist nun genau passiert auf taz.lab vor anderthalb Wochen? Die Darstellungen der Beteiligten sind zum Teil so unterschiedlich, dass es schwer fällt, sich ein klares Bild davon zu machen, wenn man nicht dabei gewesen ist. Oder doch nicht?

Ich überlasse das Wort den Menschen, die dabei gewesen sind, wie dieser Kommentator (die Kommentarfunktion auf taz.de erfüllt ausnahmsweise mal ihren Zweck): Weiterlesen

Schuld und Sühne

Das Ausmaß der Menschenverachtung und des Hasses, die bereits seit Jahren als  ständige Begleiter der taz.de-Artikel in ihren Kommentarspalten immer neue Menschen traumatisieren, lässt sich kaum begreifen, geschweige denn einschätzen oder beschreiben. Keine Zeitungsredaktion, die vom Begriff der Menschenwürde noch etwas hält, hätte so etwas tolerieren dürfen. Eine einfache Bitte um Entschuldigung reicht da nicht aus. Sie könnte aber ein erster Schritt auf dem Weg zurück zum Vertrauen der taz-Lesenden werden.  Weiterlesen

Fragen über Fragen

Eine gute Zeitung gehört natürlich immer auch den LeserInnen. Das gilt natürlich für die taz, wo die LeserInnen de facto auch MiteigentümerInnen sind, wie für jede andere Zeitung auch. Denn selbst die Werbezeitungen leben davon, dass sie zumindest vorgeben,  gelesen zu werden.

Daraus ergibt sich natürlich auch die Frage, wie LeserInnen an einer Zeitung beteiligt werden können. Und dort hat die taz neben der Möglichkeit der Leserbriefe und Kommentare auch noch den “Streit der Woche” erschaffen, wo ein interessantes und gesellschaftlich relevantes Thema kontrovers von Experten wie LeserInnen diskutiert wird. Weiterlesen

Menschen wie Ressourcen behandeln

“Menschen wie Menschen behandeln”, hieß es am 20. Juni im taz-Kommentar zum Asylbewerberleistungsgesetz. Doch sollte der für Migration zuständige Redakteur Daniel B. vielleicht auch bei sich selbst anfangen. Weiterlesen

Das taz-Volo-Prekariat, zweite Runde

Es ist endlich soweit, die Daten der zweiten taz-Volontärin wurden im Hausblog bekanntgegeben. Richtig viele Daten sogar, so wie bei ihrer Vorgängerin auch. Ein Mensch als lebendige Werbung, eine feierliche Entblößung im Namen der heiligen “Reklamewirkung” – ich wüsste mal gerne, wie viele Einnahmen diese Art von Imagekampagnen erbringt, am besten im Verhältnis zu den Gehältern der Volontärinnen. Hier werden ihre Namen jedenfalls nicht genannt; wer möchte, findet sie samt Fotos und Biographien auf den Seiten der Panter Stiftung und im taz-Blog. Leider. Weiterlesen

Die Stiftung des Guten

Seit einiger Zeit gibt es neben der taz-Genossenschaft auch die taz Panter Stiftung, die im Gegensatz zu diesem Blog ohne H geschrieben wird.

Und dieser Stiftung haben 2.379 gutmütige Stifter schon 1.519.470 € gestiftet. Das kann man auch verstehen, schließlich sind die Ideale der taz auch in der Stiftung zu finden. Und die Stiftungssatzung ist eine der Quellen, aus denen wir die Ziele der taz herrausgelsen haben. Weiterlesen