Unter der Gürtellinie

Dass man eine solche Umfrage ausgerechnet am 1. April veröffentlicht, erschien schon verdächtig: Ein Witz vielleicht? Wenn, dann ein verdammt schlechter. Da ruft ein männlicher taz-Autor die Leser tatsächlich dazu auf, ihre Meinung zum weiblichen Haarwuchs im Intimbereich kundzutun.

Weiterlesen

Sprachlos. Mal wieder.

Was ist nun genau passiert auf taz.lab vor anderthalb Wochen? Die Darstellungen der Beteiligten sind zum Teil so unterschiedlich, dass es schwer fällt, sich ein klares Bild davon zu machen, wenn man nicht dabei gewesen ist. Oder doch nicht?

Ich überlasse das Wort den Menschen, die dabei gewesen sind, wie dieser Kommentator (die Kommentarfunktion auf taz.de erfüllt ausnahmsweise mal ihren Zweck): Weiterlesen

Das chauvinistische Manifest

Feindbild gefällig? Lust, deinem Sozialneid und deinen chauvinistischen Vorurteilen aus dem vorletzen Jahrhundert einen emanzipatorischen Anstrich zu geben? Spielst du gerne ein verfolgtes unschuldiges Opfer der Mainstream-Zensur und möchtest gleichzeitig ohne zu viel Mühe zum Held werden? Willkommen bei der taz!

Weiterlesen

Schuld und Sühne

Das Ausmaß der Menschenverachtung und des Hasses, die bereits seit Jahren als  ständige Begleiter der taz.de-Artikel in ihren Kommentarspalten immer neue Menschen traumatisieren, lässt sich kaum begreifen, geschweige denn einschätzen oder beschreiben. Keine Zeitungsredaktion, die vom Begriff der Menschenwürde noch etwas hält, hätte so etwas tolerieren dürfen. Eine einfache Bitte um Entschuldigung reicht da nicht aus. Sie könnte aber ein erster Schritt auf dem Weg zurück zum Vertrauen der taz-Lesenden werden.  Weiterlesen

Die eierlegende Wollmilchsau

Immer wieder wird in der taz über neueste Errungenschaften berichtet, welche die Wissenschaft so von sich gibt. Mal von der “Wahrheit”, die diese Errungenschaften satirisch begleitet, mal im Wissenschaftsteil ganz ernst. Und natürlich auch immer wieder auf einer der Meinungs- und Kolumnenseiten.

Weiterlesen

Robin Hood

In der Gesellschaft gibt es immer wieder einen großen Wunsch nach Helden. Ich kann mir das selbst nicht ganz erklären, aber auch ich habe mich als Kind immer nach Helden gesehnt. Solchen, die eigentlich keine Menschen (oder Ausserirdische) mit absurden Fähigkeiten waren, solchen die einfach nur Gutes getan haben. So wie Robin Hood.

Weiterlesen

Menschen wie Ressourcen behandeln

“Menschen wie Menschen behandeln”, hieß es am 20. Juni im taz-Kommentar zum Asylbewerberleistungsgesetz. Doch sollte der für Migration zuständige Redakteur Daniel B. vielleicht auch bei sich selbst anfangen. Weiterlesen

Vulgärpsychologie für Hobby-Sozialchauvinisten

Es gibt Themen, da wollen offenbar einfach alle ihren Senf dazu geben. Weil einfach nahezu jeder und jede behauptet, Bescheid zu wissen. Meine Beobachtung dazu ist, je schwächer die vom konkreten Problem betroffene Gruppe, umso mehr nicht betroffene Leute, die es selbstverständlich besser wissen. Unter “schwächer” meine ich nicht etwa körperliche oder intellektuelle Schwäche, sondern den (in diesem Fall geringen) Besitz von Ressourcen oder Kapital aller Art, wie Geld, anerkannte Bildungstitel oder Prestige – also die Fähigkeit, sich in der Gesellschaft durchzusetzen.

Weiterlesen