Wenn aus Tätern Opfer werden

Ein Artikel sollte informieren, analysieren und vielleicht auch eine Meinung vertreten. Wichtig dabei ist es, sich auf das Thema zu fokussieren und eine nachvollziehbare Berichterstattung zu schaffen, welche den/die LeserIn weiterbringt. Wichtig ist dabei auch, niemanden zu verletzen und alle Betroffenen mit Respekt zu behandeln.

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Sprachlos. Mal wieder.

Was ist nun genau passiert auf taz.lab vor anderthalb Wochen? Die Darstellungen der Beteiligten sind zum Teil so unterschiedlich, dass es schwer fällt, sich ein klares Bild davon zu machen, wenn man nicht dabei gewesen ist. Oder doch nicht?

Ich überlasse das Wort den Menschen, die dabei gewesen sind, wie dieser Kommentator (die Kommentarfunktion auf taz.de erfüllt ausnahmsweise mal ihren Zweck): Weiterlesen

Schuld und Sühne

Das Ausmaß der Menschenverachtung und des Hasses, die bereits seit Jahren als  ständige Begleiter der taz.de-Artikel in ihren Kommentarspalten immer neue Menschen traumatisieren, lässt sich kaum begreifen, geschweige denn einschätzen oder beschreiben. Keine Zeitungsredaktion, die vom Begriff der Menschenwürde noch etwas hält, hätte so etwas tolerieren dürfen. Eine einfache Bitte um Entschuldigung reicht da nicht aus. Sie könnte aber ein erster Schritt auf dem Weg zurück zum Vertrauen der taz-Lesenden werden.  Weiterlesen

Satire darf alles

Satire wird in der taz schon immer ein besonderer Stellenwert eingeräumt. So gibt es sowohl immer wieder satirische Beiträge überall in der Zeitung, als auch zwei Stellen, wo man immer Satire finden kann. Zum einen ist dies die “letzte Seite”, welche unter dem Titel “Wahrheit” firmiert, zum anderen ist dies “verboten”, eine kleine Spalte auf der ersten Seite, welche früher mal “Tagesschau” hieß, diesen Namen aber wegen der gleichnamigen Nachrichten nicht weiterverwenden durfte.
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Hetzikette

Wie jede Zeitung mit einer Kommentarmöglichkeit hat die taz auch eine Netiquette, in der sie darstellt, welche Kommentare  erwünscht sind und welche nicht. Wörtlich heißt es:

Liebe NutzerInnen,

wir möchten so viele Beiträge wie möglich freischalten, darum bitten wir Sie, unsere Netiquette einzuhalten.

Wir akzeptieren keine
• Beleidigungen – weder von NutzerInnen, Personen des öffentlichen Interesses noch von Gruppen
• Rassismus, Chauvinismus, Populismus, Sexismus
• Waffen- und Gewaltverherrlichung
• Aufruf zu Straftaten
• Veröffentlichung privater Daten anderer Personen
• Werbung und maschinell erzeugte Beiträge

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Was wirklich fehlt…

Die taz hat eine regelmäßige Rubrik mit dem Namen “was fehlt”, in der ganz kleine Mitteilungen mal humorvoll, mal ernst auf Dinge und Ereignisse hinweisen, die es sonst gar nicht in die taz geschafft hätten. Doch leider werden dabei einige Ereignisse trotzdem vergessen. Weiterlesen

Schlagabtausch

Alle, die taz.de nutzen, kennen vermutlich die Option, unter den Artikeln einen Kommentar zu setzen. An sich sicher eine Option, die spanende Diskussionen oder auch sinnvolle Ergänzugen erlaubt.

Wenn man sich die Kommentare unter der Artikeln allerdings oft anschaut, scheinen sie eher dafür da zu sein, gegen Minderheiten zu hetzen. Zum Beispiel die Kommentare unter dem Artikel “Wie ein Jackpot für Mariam”. Weiterlesen