Menschen wie Ressourcen behandeln

“Menschen wie Menschen behandeln”, hieß es am 20. Juni im taz-Kommentar zum Asylbewerberleistungsgesetz. Doch sollte der für Migration zuständige Redakteur Daniel B. vielleicht auch bei sich selbst anfangen. Weiterlesen

Hinter der Mauer

Der taz wird oft eine inhaltliche und politische Nähe zu den Grünen vorgeworfen. Dabei gibt es auch oft Artikel, die Grüne Positionen kritisch hinterfragen, und es gibt viele Artikel und Intervievs zu anderen Parteien. Eben wie es sich für eine überregionale Tageszeitung gehört.

So findet sich auch in der taz vom 16./17. Juni auf der Seite 7 ein.. äh, … und hier wird es kompliziert.
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Stille Post

Natürlich ist es normal, Interviews mit wichtigen Politikern in einer Zeitung abzudrucken. Und ab und zu sind diese Interviews so relevant, dass andere Zeitungen sich dann auf ein Interview einer Fremdzeitung beziehen. Dumm nur, wenn das scheinbar so interessante Interview nicht in der taz ist. Denn dann bleibt einem nichts anderes übrig, als “Stille Post” zu spielen, um die Inhalte des Interviews in der eigenen Zeitung unterzubringen.

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Vulgärpsychologie für Hobby-Sozialchauvinisten

Es gibt Themen, da wollen offenbar einfach alle ihren Senf dazu geben. Weil einfach nahezu jeder und jede behauptet, Bescheid zu wissen. Meine Beobachtung dazu ist, je schwächer die vom konkreten Problem betroffene Gruppe, umso mehr nicht betroffene Leute, die es selbstverständlich besser wissen. Unter “schwächer” meine ich nicht etwa körperliche oder intellektuelle Schwäche, sondern den (in diesem Fall geringen) Besitz von Ressourcen oder Kapital aller Art, wie Geld, anerkannte Bildungstitel oder Prestige – also die Fähigkeit, sich in der Gesellschaft durchzusetzen.

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