Das chauvinistische Manifest

Feindbild gefällig? Lust, deinem Sozialneid und deinen chauvinistischen Vorurteilen aus dem vorletzen Jahrhundert einen emanzipatorischen Anstrich zu geben? Spielst du gerne ein verfolgtes unschuldiges Opfer der Mainstream-Zensur und möchtest gleichzeitig ohne zu viel Mühe zum Held werden? Willkommen bei der taz!

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Vorauseilender Gehorsam

In Artikel 12 des Pressekodexes steht:

Diskriminierungen
Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

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Schuld und Sühne

Das Ausmaß der Menschenverachtung und des Hasses, die bereits seit Jahren als  ständige Begleiter der taz.de-Artikel in ihren Kommentarspalten immer neue Menschen traumatisieren, lässt sich kaum begreifen, geschweige denn einschätzen oder beschreiben. Keine Zeitungsredaktion, die vom Begriff der Menschenwürde noch etwas hält, hätte so etwas tolerieren dürfen. Eine einfache Bitte um Entschuldigung reicht da nicht aus. Sie könnte aber ein erster Schritt auf dem Weg zurück zum Vertrauen der taz-Lesenden werden.  Weiterlesen

Die Würde des Menschen ist antastbar

Es gibt ein Gesetz, das angeblich noch über der Souveränität der Staaten gilt. Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Und auch in Deutschland gibt es ein Gesetz, das alle anderen aussticht und ihnen sehr nahesteht. Das Grundgesetz. Dort lautet der erste Paragraf: “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”

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Die eierlegende Wollmilchsau

Immer wieder wird in der taz über neueste Errungenschaften berichtet, welche die Wissenschaft so von sich gibt. Mal von der “Wahrheit”, die diese Errungenschaften satirisch begleitet, mal im Wissenschaftsteil ganz ernst. Und natürlich auch immer wieder auf einer der Meinungs- und Kolumnenseiten.

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