Sprachlos. Mal wieder.

Was ist nun genau passiert auf taz.lab vor anderthalb Wochen? Die Darstellungen der Beteiligten sind zum Teil so unterschiedlich, dass es schwer fällt, sich ein klares Bild davon zu machen, wenn man nicht dabei gewesen ist. Oder doch nicht?

Ich überlasse das Wort den Menschen, die dabei gewesen sind, wie dieser Kommentator (die Kommentarfunktion auf taz.de erfüllt ausnahmsweise mal ihren Zweck): Weiterlesen

Schuld und Sühne

Das Ausmaß der Menschenverachtung und des Hasses, die bereits seit Jahren als  ständige Begleiter der taz.de-Artikel in ihren Kommentarspalten immer neue Menschen traumatisieren, lässt sich kaum begreifen, geschweige denn einschätzen oder beschreiben. Keine Zeitungsredaktion, die vom Begriff der Menschenwürde noch etwas hält, hätte so etwas tolerieren dürfen. Eine einfache Bitte um Entschuldigung reicht da nicht aus. Sie könnte aber ein erster Schritt auf dem Weg zurück zum Vertrauen der taz-Lesenden werden.  Weiterlesen

Alle Jahre wieder

Es gibt Traditionen, die jedes Jahr wieder kommen und auf die man sich freut. Silvester zum Beispiel. Natürlich freuen sich nicht alle darüber, aber für die meisten ist es ein ganz besonderer Tag, auf den sie sich freuen, egal wie oft sie schon enttäuscht worden sind.

Es gibt auch Nachrichten, die sich leider immer wieder wiederholen müssen. So gibt es leider jedes Jahr irgendwo einen Krieg, einen Flugzeugabsturz oder auch immer wieder Wahlen. Weiterlesen

Menschen wie Ressourcen behandeln

“Menschen wie Menschen behandeln”, hieß es am 20. Juni im taz-Kommentar zum Asylbewerberleistungsgesetz. Doch sollte der für Migration zuständige Redakteur Daniel B. vielleicht auch bei sich selbst anfangen. Weiterlesen

Hetzikette

Wie jede Zeitung mit einer Kommentarmöglichkeit hat die taz auch eine Netiquette, in der sie darstellt, welche Kommentare  erwünscht sind und welche nicht. Wörtlich heißt es:

Liebe NutzerInnen,

wir möchten so viele Beiträge wie möglich freischalten, darum bitten wir Sie, unsere Netiquette einzuhalten.

Wir akzeptieren keine
• Beleidigungen – weder von NutzerInnen, Personen des öffentlichen Interesses noch von Gruppen
• Rassismus, Chauvinismus, Populismus, Sexismus
• Waffen- und Gewaltverherrlichung
• Aufruf zu Straftaten
• Veröffentlichung privater Daten anderer Personen
• Werbung und maschinell erzeugte Beiträge

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Gut gemeint ist halb verloren

Am 12. April wurde auf Seite 13 der taz ein Projekt vorgestellt, bei dem es darum geht, Musikern, die aufgrund ihrer Situation als Flüchtlinge sonst nicht musizieren können, dies zu ermöglichen.

Ein wirklich tolles Projekt, das auf jedenfall Anerkennung verdient. (wer mehr dazu wissen will  findet das Projekt unter: http://1000bruecken.de/) Weiterlesen

Bescheuerter Humor

Eine Besonderheit der taz sind ganz sicher die LeserInnen. Einige der Kommentare und Leserbriefe lassen auf sehr reflektierte Menschen schließen.

So wundert es kaum, wenn dann mal eine Leserin die taz auf eine rassistische Werbung für ein Medikament hinweist. Dabei ist es natürlich legitim, auch die rassistische Werbung selbst abzudrucken. In der Ausgabe vom Montag, den 26 März, auf Seite 14 findet sich daher ein Comicbild eines klischeehaften Chinesen, der in einer sprechblase Werbung macht und dabei alle R’s als L ausspricht. Weiterlesen

Das taz-Volo-Prekariat, zweite Runde

Es ist endlich soweit, die Daten der zweiten taz-Volontärin wurden im Hausblog bekanntgegeben. Richtig viele Daten sogar, so wie bei ihrer Vorgängerin auch. Ein Mensch als lebendige Werbung, eine feierliche Entblößung im Namen der heiligen “Reklamewirkung” – ich wüsste mal gerne, wie viele Einnahmen diese Art von Imagekampagnen erbringt, am besten im Verhältnis zu den Gehältern der Volontärinnen. Hier werden ihre Namen jedenfalls nicht genannt; wer möchte, findet sie samt Fotos und Biographien auf den Seiten der Panter Stiftung und im taz-Blog. Leider. Weiterlesen